Körperhaltung

 

 

Die natürliche, entspannt aufrechte Haltung ist nicht anstrengend, denn es wird nichts extra gehalten. Alle Gewichte des Körpers sind genau physiologisch aufeinander abgestimmt, so dass in diesem Fall die Muskeln dabei nur dem Ausbalancieren dienen.

Davon ausgenommen sind angeborene (genetische) Fehlstellungen.

 

Das Stehen ist eine anmutige, leicht schwankende Bewegung, vergleichbar mit dem Wogen eines reifen Weizenfeldes im Wind“

Joseph H. Pilates

 

Bei einer optimalen Haltung sind Agonist (Spieler) und Antagonist (Gegenspieler) der Muskulatur im Spannungsverhältnis ausgeglichen. Die Rückenmuskeln z.B spannen sich bei einem gesunden Menschen um die Wirbelsäule ebenso fest, wie die Seile und Taue eines Mastes bei einem Schiff. Die Gruppe der Rückenmuskeln können als Gegenspieler zur Gruppe der Bauchmuskeln angesehen werden. Solche gegensätzlichen Muskelgruppen sollten immer ungefähr gleich stark ausgebildet sein. Ungleichgewichte, die sich auch muskuläre Dysbalancen nennen, führen zu Fehlhaltungen.

Bleiben wir also länger in einer Fehlhaltung, werden sich diese Muskeln auf der einen Seite verkürzen, was zu Verspannungen führt und auf der andere Seite ist die Muskulatur meist zu schwach, um dem Widerstand entgegenzuwirken: Schmerzen entstehen.

 

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© Romina Brocke